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Blog? Block!

Jetzt ist der Kerl schonwieder so lange offline. Und das, obwohl er ja behauptet hat, dass mit der neuen Software hier alles so viel einfacher ist und man auch mal schnell einen Artikel schreiben kann. So oder so ähnlich werden die Gedanken von Euch wohl sein… 8-)

Was ist der Grund? Mich hat der Online-Spiele-Virus gepackt! Naja, nicht so ganz in dem großen Stil und auch nicht in der Richtung, die mir normalerweise vorschwebt: Racing, Shooter oder auch mal Adventure. Nein, diesmal ist es eher eine Mischung aus verschiedenen Einflüssen – bissel Strategie, bissel Egoperspektive, bissel Fun, bissel Abenteuer und vorallem eine Menge Kreativität!

Die Rede ist von „Minecraft“.

Was macht man dort? Die Antwort: Viel! Oder sogar Alles! In einer auf den ersten Blick sehr einfachen Welt (auch darstellungsmäßig) läuft man umher und muß wie Robinson auf seiner Insel den Alltag bestreiten. Allein. Ohne Freitag. Okay, man kämpft weniger ums Überleben – mehr darum, seine Kreativität und seine Ideen auszuleben. Man kann dazu diverse Materialien (ober- und unterirdisch) abbauen und als Baumaterial verwenden. Zusätzlich ist es möglich, über die Kombination verschiedener Materialien Dinge zu kreiren: Werkzeuge, Maschinen, Lebensmittel oder auch Waffen. Waffen? Nein, nicht das Ihr jetzt an Egoshooter oder ähnliches denkt. Aber wenn es (virtuell) dunkel wird, dann kommen Monster aus dem Untergrund (und verschwinden tagsüber auch wieder). Und dagegen brauchts eben bissel Verteidigung.

Außer den bösen Kreaturen gibts es derzeit noch eine Menge Nutztiere – Schafe, Hühner, Kühe, Fische und Wölfe/Hunde. Jedes Wesen hat seine eigenen Vorteile bzw. spendet ganz eigene Dinge wie Milch, Wolle, Fleisch oder auch Eier bzw. Federn. Auch damit lassen sich nicht nur die Hungergefühle (=Lebenspunkte) befriedigen – auch andere praktische Dinge lassen sich daraus produzieren.

Im Großen und Ganzen eine Vielfalt an Möglichkeiten – wenngleich das Bauen im Vordergrund steht. Und dort kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen! Nichts ist unmöglich! Wirklich nichts! Aber zuerst baut man sich halt eine Unterkunft – meine derzeitige Behausung liegt direkt im See. Über und unter Wasser! Hier mal ein Bildchen (mit hängendem Garten und Leuchtturm – oben links die Gemeinschaftsburg mit Kirche):

Minecraft

Man kann sehen, dass ich gerade nichts in meinen „Händen“ halte – und auch sonst ein überschaubares Inventar habe…

Und warum online? Na weil das Spielchen einen Onlinemodus hat! Es gibt öffentliche Server und natürlich auch private. Wir spielen in kleiner Gruppe auf einem „eigenen“ Server und versuchen dort, die (fast) unendliche Welt zu erkunden. Und es macht unheimlich viel Spaß! Zusammen Höhlen erkunden oder in noch nicht besuchte Gegenden vordringen, Monsterhöhlen „ausrotten“ und natürlich Bodenschätze und Material für das nächste Bauprojekt sammeln! Genial.

Und wer mehr über das Spiel erfahren mag – es gibt bereits tausende Videos und Fanseiten im Internet! Ich nenne an dieser Stelle mal das deutsche Forum und die Seite „Think Minecraft“. Dort gibts auch genug Tipps, um die Standardgrafik noch etwas aufzupeppen oder (noch) fehlende Funktionen einzumodden. Noch fehlende Funktionen? Ja, das Game ist noch Beta (Stand heute) und soll in der „Vollversion“ am 11.11.2011 erscheinen. Wer allerdings jetzt noch zuschlägt kommt in den Genuss eines rabattierten Accounts! Also schnell mal reinschauen…

Ich geh jetzt wieder bauen! :smile:

Vom Blog zum Blog

So, jetzt ist es also soweit. Ich stelle um. Weg von meiner guten alten HTML-Seite (was auch seine Vorteile hatte) und hin zur datenbankbasierenden Blogsoftware. Dabei möchte ich eigentlich keinen wirklichen Blog machen. Erstens hab ich garnicht soooo viel zu erzählen und zweitens betreue ich ja (zumindest derzeit) noch den Reiseblog New York 2011. Was meinen Gedankenoutput-Druck (=Unwort des Monats) in ungesunde Höhen treibt. Naja, dabei quatsche ich doch gerne – und viel. Vielleicht nun auch wieder hier „bei mir zuhause“. Da war es ja in den letzten Monaten ziemlich ruhig. Aber vielleicht hilft mir ja die WordPress-Technologie da weiter. Es ist halt vieles deutlich einfacher und schneller zu handhaben. Nicht immer nur HTML-Codes – nein, ein feines CMS, nette Plugins und natürlich (oder gerade eben) der wunderbare Editor zum Schreiben UND formatieren!

Wie gehts nun weiter? Das Grundgerüst steht, die Ideen sprudeln. Okay, okay – es wird keine Revolution und sicher erst recht keine Evolution. Dafür hat man(n) ja ziemlich genaue Vorstellungen, was rein muß und was nicht. Das Primärziel hab ich erstmal: erweiterte Domain, mehr Platz, mehr Funktionen, ein CMS, ein ordentliches Gerüst an Plugins. Die Optik sollte in der gewohnten Richtung bleiben – okay, das ist mir nicht ganz gelungen. Ein kleiner Hauch vom „alten“ Blau + eine Menge an dezenten Grautönen. Ich werde eben auch alt und seriös. :roll:   Nein, ich möchte alles etwas weniger verspielt – und doch erweitert in den Funktionen. Aber was kommt dann?

Arbeit! Nichts als Arbeit! Daten rüber kopieren, Artikel im neuen Style einbauen, Bilder einfügen, alles zurecht rücken. Aber dazu später mehr… Im Anhang gibts schonmal den Rückblick – bevor der Ausblick begonnen hat. Und jetzt erstmal: Gute Nacht Deutschland!